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Body&Mind

Schlechte Laune? Kein Problem!

Da ist sie wieder, diese kleine, graue Gewitterwolke über unserem Kopf, die uns auf Schritt und Tritt folgt, es donnert, blitzt und regnet, und die Haare kleben nass in unserem Gesicht. So oder so ähnlich stelle ich mir das gerne vor, wenn ich so richtig schlechte Laune habe. Alleine diese Vorstellung bringt mich dann auch schon wieder etwas zum Lachen und erinnert mich daran, dass, wenn man die Situation gerade als Comic mit lustiger Musik betrachten würde, alles gar nicht mehr so schlimm ist. Wir sollten das Leben sowieso nicht ganz so ernst nehmen.

Trotzdem ist es oft nicht leicht, einen positiven oder belustigten Blick auf die Situation zu werfen, die uns gerade die Stimmung verhagelt. Oftmals wissen wir vielleicht auch gar nicht, warum es uns gerade schlecht geht, wir fühlen uns einfach energielos, nutzlos und hässlich. Wir sind irgendwie mit dem falschen Fuß aufgestanden und jetzt haben wir den Salat.

Zum Glück gibt es aber auch für solche Tage ein paar kleine Tricks, um die Laune wieder geradezurücken:

 

1.  Dankbarkeit:

Wenn du die Power von Dankbarkeit noch nicht kennst, klingt das erstmal wie eine Floskel, wie wenn jemand sagt „…aber sei doch froh, dass du gesund bist“. Solche Sätze gehen meistens ins eine Ohr rein und ins andere raus. Aber nimm dir mal 2 Minuten Zeit, mal wirklich darüber nachzudenken, wie gut es dir geht. Manchmal muss einem erst etwas fehlen, z.B. die Gesundheit, um zu begreifen, dass es sich nicht lohnt, sich um die „kleinen“ Probleme des Lebens Gedanken zu machen. Dankbarkeit ist einer der stärksten Treiber, die dich glücklich fühlen lassen.

Schreibe dir 3 Sachen auf, für die du heute dankbar bist.

 

2. Tief einatmen

Atmen kling ähnlich banal, denn wir tun es ja schon die ganze Zeit. Allerdings tun wir es unterbewusst und häufig auch zu flach. Vor allem wenn wir  nervös oder gereizt sind, atmen wir zu kurz und verringern damit dem Sauerstofffluss in unserem Körper.

Versuche mal ganz bewusst, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, achte dabei auf deine Haltung, wie sich deine Brust beim Einatmen nach vorne streckt. Verbleibe kurz in diesem Moment.

 

3. Wasser trinken

Vielleicht bist du schlecht gelaunt, weil du zu wenig getrunken hast, den Dehydrierung kann dir bereits in leichter Form ganz schön auf Gemüt schlagen. Ähnlich wie bei zu wenig Sauerstoff, kann hier der Körper nicht mehr optimal funktionieren und bevor wir es körperlich spüren können, nehmen wir es bereits unterbewusst wahr. Also auf zur Wasserflasche!

 

4. Jemand umarmen

Forscher haben herausgefunden, das eine ehrliche Umarmung einer Person, die man mag, das Hormon „Oxytocin“ im Körper freilässt. Dieses Neuro-Hormon stärkt das Vertrauen in andere Menschen, es dämpft das Stressgefühl, lindert Aggressionen und bringt uns in ein Gefühl von Glück und innerer Ruhe. Aber Vorsicht, zu viel Oxytocin kann zur Verliebtheit führen.

Probier’s aus!

 

5. Etwas schönes für jemanden machen

Kennst du das Gefühl, wenn du z.B. stolz darauf bist, ein wahnsinnig gutes Geburtstagsgeschenk für jemanden gefunden zu haben? Und es macht dich wahnsinnig glücklich dabei zu sein, wie es ausgepackt wird und die Person sich darüber freut? Genau dieses Gefühl kannst du so oft haben! Es muss sich dabei nicht mal um etwas materielles handeln. Mache jemanden ein Kompliment über sein Outfit, lächle jemanden einfach mal so an oder sage geliebten Menschen, wie glücklich du bist sie in deinem Leben zu haben. Mache andere glücklich und du wirst sehen, wie viel glücklicher du dich damit selbst machen kannst in diesem Moment.

 

Und wenn sonst nichts hilft, hilft tanzen!

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