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Body&Mind

Wie du entspannter mit Problemen umgehen kannst

Das Leben läuft leider nicht immer wie am Schnürchen. Meistens können wir dabei so eine Art Wellenform erkennen, eine Zeit lang funktioniert alles mehr oder weniger so, wie wir das gerne hätten, und dann kommt wieder eine Phase, wo ein Problem nach dem anderen schon Schlange steht.

Die wichtige Frage dabei ist allerdings immer, wie du mit Problemen umgehst. Machst du gerne eine Mücke zum Elefanten? Wartest du in guten Zeiten regelrecht auf das Problem? Ignorierst du Probleme einfach? Fühlst du dich machtlos und gelähmt?

So oder so hat jeder seine eigene Art mit Schwierigkeiten umzugehen, wir dürfen nur nie vergessen, dass wir diejenigen sind, die am Steuer sitzen, NICHT das Problem.

Wir sind was wir denken, unsere Gedanken schaffen unsere Realität. Da wir Problemen nicht aus dem Weg gehen könnten, ist es daher umso wichtiger, wie stark ein Problem unserer Gedankenwelt beeinflusst. Schlechte Gedanken können uns regelrecht lähmen und uns davon abhalten, Probleme aktiv zu anzugehen.

Probleme können aber manchmal auch was Gutes sein, sie zwingen uns kreativ zu werden, um sie zu lösen. Probleme bieten uns die Chance, an ihnen zu wachsen. Jeder kennt das fantastische, stolze Gefühl, wenn ein Problem erfolgreich besiegt wurde.
 
 

Eine Möglichkeit mit Problemen kreativ umzugehen ist der Wechsel der Perspektive, das „Reframing“.

Reframing bedeutet wörtlich übersetzt ein Problem einen neuen Rahmen zu geben und kommt aus dem neurolinguistischen Programmieren. Wir versuchen hier das Probleme in einem komplett neuen Zusammenhang zu sehen.

 

1. Was genau ist das Problem?

Am Anfang hilft es, das Problem ganz genau zu definieren. Wir müssen wissen, womit wir es hier überhaupt zu tun haben. Ein Beispiel wäre hier das Problem „unreine, ölige Haut“. Will ja keiner!

 

2. Sehe ich das Problem in einem verhältnismäßigem Kontext?

Manchmal stellt sich schon an dieses Stelle heraus, dass das Problem gar nicht so schlimm ist, weil wir es nicht im richtigen Kontext sehen. Bei unserem Beispiel von schlechter Haut ist hier die Frage, was wir als schlecht empfinden? Vergleiche ich mein Haut mit photogeshoppten Modelbilder, dann ja, dann ist meine Haut schlecht. Da das allerdings völlig unrealistisch und unverhältnismäßig ist, ist auch mein Problem nicht real. Erst wenn ich das Problem in den richtigen Rahmen setze, kann ich sehen wie groß oder klein das Problem wirklich ist. Wie sieht meine Haut im Vergleich mit realen Menschen aus. Da kaum jemand perfekte Haut hat, wirkt die eigene gar nicht mehr so dramatisch.

 

3. In welchen Kontext könnte das Problem hilfreich sein?

Jetzt können wir uns überlegen, in welchem Rahmen das Problem vielleicht sogar gut sein könnte. Bei öliger Haut ist es z.B. so, dass diese im Vergleich zu trockener Haut viel weniger zu Falten neigt. Das ist ziemlich cool.

 

Dieser Ansatz wird zugegebener Maßen nicht bei jeden Problem funktionieren, aber bei vielen Schwierigkeiten kann uns das Reframing helfen, entspannter mit ihnen umzugehen und somit uns selbst nicht zu sehr mit negativen, quälenden Gedanken zu belasten. Dann kommt die Lösung oft ganz von alleine.

 

 
Photo: kegfire/fotolia.com

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