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Body&Mind

#MondayMotivation: Warum du mit weniger, mehr erreichen kannst

Vor ein paar Tagen bin ich über eine Zitat von Bill Watterson gestolpert:

You know what’s weird? Day by day, nothing seems to change. But pretty soon…everything is different.

(auf deutsch: Weißt du was komisch ist? Tag für Tag, nichts scheint sich zu ändern. Aber sehr bald schon…ist alles anders.

In diesem Satz steckt unglaublich viel Wahrheit und erklärt gleichzeitig, warum so viele Leute (und auch ich immer wieder) in ihrem Vorhaben, etwas im Leben zu verändern, scheitern:

Wir wollen zu schnell, zu viel!

Wir machen irgendetwas, und wenn wir aber keine Veränderung innerhalb der ersten Wochen wahrnehmen können, verlässt uns die Motivation und wir lassen es wieder sein. Dabei versuchen wir meistens, große Dinge im Leben zu ändern und wir müssen extrem viel Energie dafür aufwenden. Kein Wunder, dass wir dann nach zwei Wochen keine Lust mehr haben. Nach diesem Prinzip verdienen dann eben Fitness-Studios ihr Geld.

Das passiert, weil unsere Steinzeit-Gehirn immer noch in einem Fight-or-Flight Modus läuft, es mag keine großen Veränderungen, die vielleicht auch noch Anstrengung bedeuten. Für unsere Vorfahren bedeutete so etwas eine potentielle Gefahr. Und unser Gehirn möchte uns auch heute noch davor bewahren.

Was können wir tun um unser Steinzeit-Gehirn auszutricksen?

Der Trick sind kleine Veränderungen, die sich einfach in unseren Alltag integrieren lassen und damit einfacher sind, sie auch durchzuhalten. Bis sie am Ende zu einer Art Gewohnheit werden, über die wir nicht mehr nachdenken müssen, ob wir sie nun tun sollen oder nicht. Zähneputzen ist z.B. so etwas, eine Gewohnheit, die wir von Kindheit an gelernt haben.

Kleine, kontinuierliche Schritte bringen langfristig die größten Veränderungen

Wenn wir nur eine oder zwei kleine Sachen in unserem Alltag ändern, die uns nicht viel abverlangen, haben wir in ein paar Monaten vielleicht schon eine große Veränderung in unserem Leben erreicht.

Ich erinnere mich zum Beispiel noch gut daran, wie ich angefangen haben, täglich am Morgen Öl zu ziehen. Irgendwie habe ich es geschafft, es zwei Monate wirklich durchzuziehen, da es kein großer Aufwand für mich war. Trotzdem habe ich mich immer wieder gefragt, ob das überhaupt Sinn macht, da ich keine wirkliche Veränderung bemerkt habe. Irgendwann meinte dann aber ein Freund zu mir, wie ich das denn schaffe würde, soviel Kaffee zu trinken und gleichzeitig so weiße Zähne zu haben. Ich bin zum nächsten Spiegel gelaufen und dachte: „wow, stimmt, meine Zähne sind tatsächlich wirklich weiß“. Mir ist es vorher nicht aufgefallen.

Mit kleinen Veränderungen, die zu Gewohnheiten werden, verändern wir langfristig unser Leben.

Aber wir müssen weg von diesem kurzfristigen Denken, das uns jedes Mal demotiviert. Wahrnehmbare Veränderungen passieren meinst nicht innerhalb von Wochen und schon gar nicht über Nacht, aber ihr werdet überrascht sein, wieviel innerhalb von Monaten oder einem Jahr verändert werden kann.

Ein guter Freund hat mal zu mir gesagt, dass, wenn man etwas wirklich will und auch dranbleibt, es nur eine Frage der Zeit ist, bis man es auch bekommt.

 

Wer Lust hat, mehr zu dem Thema zu lesen, dem kann ich das Buch „One small step can change your life“ *von  Robert Maurer empfehlen, es ist auf zwar auf englisch, aber ich recht einfach zu lesen.

 

Happy Monday!

 


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