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Body&Mind

Wie du lernst, gut mit Stress umzugehen

Manchmal gibt es Zeiten, da möchten mal sich am liebsten verdreifachen, nein verfünffachen.

Ihr kennt das sicher. Wenn’s mal brennt, dann ist das nicht ein kleines gemütliches Kaminfeuer, es sind eher lodernde Flammen. Und nicht nur an einem Ort, nein, es brennt auch noch gleich an mehreren Stellen, so dass man gar nicht weiß, wo man denn eigentlich zuerst hinrennen und löschen soll. Ja, Stress ist ganz schön stressig.

Natürlich kommt es immer auf die Art des Stress‘ an, auf manchen Stress reagieren wir besser als auf anderen. Es gibt guten und schlechten Stress. Guter Stress sind Probleme ,von denen wir wissen, dass wir sie beheben können, es ist eben nur sehr viel auf einmal. Bei schlechtem Stress hingegen haben wir keine Ahnung wie wir damit umgehen sollen.

Während manche Menschen, die vor diesem riesigen Berg Arbeit oder Problemen sitzen, Panik bekommen und anschließend gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, schaffen es andere, Stress wie ein Katalysator zu benutzen, der sie zu Höchstleistungen antreibt. Ich gehöre meistens leider zur ersten Gruppe, aber ich habe gelernt, wie ich besser mit Stress umgehen kann.

 

So kannst du besser mit Stress umgehen

Bleibe mit deine Gedanken in der Gegenwart

Stress ist nicht etwas was uns jemand gibt, Stress machen wir uns selbst. Meist liegt das daran, dass wir nicht mit unseren Gedanken im Hier und Jetzt sind, sondern uns schon Sorgen über die Zukunft machen oder an ähnliche Probleme in unserer Vergangenheit denken. Solche Gedanken können absolut destruktiv sein und die Gefühle überwältigen uns, sie zerstören unsere Kreativität und unseren Fokus. Das ist zumindest meine Meinung, was Stress bedeutet.

Sobald man es aber schafft, seinen Fokus ausschliesslich im Jetzt zu behalten, kann es einem gelingen, auch bei schlechtem Stress den Überblick und die Ruhe zu behalten.

 

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“ Beppo von Momo

 

Aber wie schafft man das?

1.Aufhören „wachzuwandeln“

Wachwandeln? Ja das ist praktisch ähnlich wie Schlafwandeln, nur das wir nicht schlafen, sondern wach sind. Es ist das Gefühl, wenn wir routinemäßig etwas machen, ohne uns dessen in dem Moment bewusst zu sein, z.B. wenn du mit dem Auto zur Arbeit fährst und plötzlich da bist, ohne dich wirklich an die Fahrt erinnern zu können. Dieses Wachwandeln machen wir häufig am Tag. Zum einen ist es praktisch, unser Gehirn entspannt und wir schweben irgendwie in anderen Sphären, aber wenn wir Stress ausgesetzt sind, müssen wir fokussiert bleiben.

Was hier ganz gut funktioniert, ist eine Art Minimeditation: Konzentriere dich 1 Minute auf ein Objekt vor dir. Schau es dir ganz genau an, die Farben, die Formen, dann berühre es, wie fühlt sich das Material an etc. Das Ziel ist es, 1 Minute deinen Gedanken aus diesen Sphären zu holen und dich mit etwas im Hier und Jetzt wieder zu verbinden.

 

2. Konzentriere dich auf das Richtige

Wenn wir das Gefühl haben, dass zu viel Dinge auf uns einprasseln, kann das ganz schön überwältigend sein. Wenn wir vor lauter Bäumen den Walt nich mehr sehen, führt das (zumindest bei mir) gerne mal zu einer Art Übersprungshandlung. Anstatt der logischen Reaktion den Berg nach und nach abzuarbeiten, kann ich manchmal überhaupt gar nicht mehr machen. Wie eingefroren.

Deswegen ist es wichtig, Prioritäten auf die Probleme zu richten, die wir wir auch lösen können.

Wenn du dich also überwältigt fühlst, nimm ein Blatt und ein Stift, zeichne einen Kreis und schreibe in den Kreis nur die Dinge, die du kontrollieren kannst. Alle anderen Sachen schreibst du ausserhalb des Kreises. Erinnere sich immer selbst daran, dass manche Problemlösungen nicht in deiner Macht liegen und dass du dich auf das konzentrieren musst, was du auch beeinflussen kannst.

 

3. Perspektive relativieren

Darüber findest du hier nochmal einen ganzen Artikel, aber im Grunde geht es darum, Probleme in der richtigen Perspektive wahrzunehmen. Mal ehrlich, wir alle neigen etwas dazu, Dinge zu katastrophieren, alles fühlt sich viel schlimmer an als es in Wirklichkeit ist, Paaaanik. Aber Panik löst kein Problem, wir brauchen einen kühlen Kopf.

Für die richtige Perspektive frage dich: Ist die Situation wirklich gerade so schlimm und aussichtslos? Wird sich irgendwer in einem Jahr noch daran erinnern? Was könnte denn im schlimmsten Fall überhaupt passieren?

 

4. Gelassenheit

Auch wenn es nicht immer leicht fällt, müssen wir versuchen stressige, überwältigende Situationen mit Gelassenheit zu begegnen. Akzeptiere, dass die die Situation eben gerade so ist wie sie ist. Sowas passiert eben manchmal und jeden trifft das von Zeit zu Zeit. Ausserdem ist sowas auch nie umsonst. Egal was passiert, wertschätze was du daraus lernen kannst. Es steckt unheimlich viel wertvolles Wissen und Erfahrung in solchen Zeiten! Versuche das anzuerkennen.

 

5. Fange an Entscheidungen schnell zu treffen

Ohne Energie triften wir gerne ins „Wachwandeln“ ab und ich finde, nichts ist so energieraubend wie Entscheidungen vor sich herzuschieben. Fang an, Entscheidungen schnell zu treffen, am besten morgens, wenn es wichtige Entscheidungen sind.

 

5. Musik

Und wenn gar nichts mehr hilft, Lieblingsmusik anmachen, tanzen und „shake it up“.

 

 

 

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