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Deo selbst machen
Body&Mind

DIY: Deo selbst machen, das wirklich wirkt! (Deo-Crème)

Deo selbst machen ist viel einfacher als man denkt. Der große Vorteil ist, das man das Deo ganz an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

 

Ich denke, es muss nicht mehr viel über Deo mit Aluminium aka. Antitranspirant und warum es so schlecht für unsere Gesundheit ist, gesprochen werden. Von dem ganzen Müll der Verpackung  und den Treibgasen wollen wir hier lieber auch nicht anfangen.

Jetzt kann man Deo ohne Aluminium zwar auch überall kaufen, doch was man sich hier manchmal unter die Arme sprüht, ist auch etwas fragwürdig,

Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis, synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe oder Treibgase sollten auch nicht unbedingt auf so sensible Stellen wie die Achselhöhle aufgetragen werden.

 

Die Lösung: Deo selbst machen – einfach und effektiv

Im Internet findet man unglaublich viele unterschiedliche Rezepte für selbstgemachtes Deo und gefühlt hab ich so ziemlich alle ausprobiert. Manche waren sehr simple, andere etwas kompliziertes, aber funktioniert haben sie bei mir nicht wirklich, zumindest nicht so wie ich das von einem Deo erwarte.

Nach längerem Rumexperimentieren mit den verschiedensten „Deo selbst machen“ Rezepten, bin ich endlich auf die geheime Zutat gestoßen: Zink Oxid.

Zink Oxid ist ein leicht basisches Pulver, das ebenfalls adstringierend und austrocknend wirkt, aber auch entzündungshemmend, reizlindernd und antimikrobiell. Mit anderen Worten es hält dich einigermaßen trocken und verhindert schlechten Geruch.

In der ganzen „Deo selbst machen“ Diskussion hört man immer mal wieder, dass neben dem Aluminium  auch Zink Oxid in die Kritik gerät. Allerdings handelt es sich da um Zinkpartikels in Nanogröße, die in der Lage sind, durch die Haut in unseren Körper einzudringen. Das ist allerdings bei diesem Zink Oxid (non nano) nicht der Fall. Dieser Art von Zink liegt auf der Haut auf und kann wieder abgewaschen waschen ohne die Haut zu schädigen.

Zink Oxid bekommt ihr für ein paar Euro in jeder Apotheke (wie gesagt, wichtig: non nano)

 

Was kommt noch ins selbstgemachte Deo?

Kokosöl, das pflegt und ist antibakteriell, Shea Butter sorgt für Feuchtigkeit und macht die Haut wunderbar zart, Natron wirkt basisch und somit den nicht so gut riechenden Säuren im Schweiß entgegen, Pfeilwurzel-/Maisstärke ist konsistenzgebend und saugt Schweiß auf, Pfefferminzöl riecht wunderbar frisch.

Das Salbei Öl verengt die Schweißdrüsen auf natürliche Weise und wirkt somit schweißhemmend.

 

Die Zutatenliste:

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Shea Butter
  • 1 EL Natron
  • 2 EL  Pfeilwurzel Stärke / Maisstärke
  • 10 Tropfen äth. Salbei Öl
  • 10 Tropfen ath. Pfefferminz Öl
  • 1 EL Zink Oxid (non nano)

 

So wird das Deo selbst gemacht:

Shea Butter und Kokosöl im warmen Wasserbad schmelzen lassen bis beide Öle flüssig sind. Dann das Natron und die Pfeilwurzel Stärke / Maisstärke unterrühren, danach das Zink Oxid dazugeben und alles glattrühren. Anschließend die ätherischen Öle einmischen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Fertig.

Das Deo sollte jetzt eine cremige Konsistenz haben, es ist jetzt sozusagen eine Deo-Crème, die du unter die Achseln auftragen kannst. Am besten etwas einziehen lassen, bevor du ein T-Shirt drüberziehst.

Nach Wochen des Austestens finde ich, dass das Deo prima bei normalen Temperaturen, also unter 26 Grad, funktioniert und durch das Zink die Schweißproduktion gehemmt, aber nicht komplett unterdrückt wird. Nun ist das Deo aber keine Antitranspirant, du wirst also trotzdem schwitzen, wenn es sehr heiß ist. Oder wenn du aufgeregt bist. Aber es verhindert diesen puren frischen Schweißgeruch und hält ganz gut für 12 Stunden.

 

Was hilft sonst noch gegen Schwitzen?

Das Schwitzen hat ja seine Daseinsberechtigung, es kühlt den Körper und schwemmt Giftstoffe aus der Haut. Gegen ersteres können wir nicht viel machen, außer uns entsprechend zu kleiden, gegen letzteres allerdings schon:

  • weniger Kaffee trinken, zu viel Kaffee macht den Körper total verrückt.
  • basisches Essen, am besten viel grünes (rohes) Gemüse, hilft den Körper zu entsäuern
  • regelmäßiger Sport und regelmäßig Schwitzen dabei hilft weniger im Alltag zu Schwitzen
  • regelmäßiges Meditieren hilft deinen Stresspegel unten zu halten
  • Natron Peeling (einfach Natron und Wasser mischen) für die Achseln, macht alles schön frisch und sauber und basisch.

 

Viel Spass beim selber machen und austesten!

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